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Mitglieder der Fachkommission für Männerarbeit

Die Männerarbeit der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) verfügt nicht über hauptamtliche Mitarbeiter. Alle unten genannten Männer engagieren sich ehrenamtlich und versuchen, durch Seminarangebote und Impulse für Gruppen vor Ort die Männerarbeit in der EmK vorwärts zu bringen. Über ihre Motivation schreiben sie hier:

 

Peter Altdörfer

Peter Altdörfer
Ich bin 1955 geboren, seit 1996 verheiratet und habe zwei Kinder. In der EmK in Esslingen bin ich zuhause und gehöre u. a. zum Gemeindevorstand. Von Beruf bin ich seit fast 40 Jahren Busfahrer und kurve im Linienverkehr herum. In der Gewerkschaft und im Betriebsrat meiner Firma engagiere ich mich seit vielen Jahren zusätzlich. Auch die Politik interessiert mich, so gehöre ich zur SPD in Esslingen. Da Männer „anders gestickt sind“, denke ich, ist es an der Zeit, Möglichkeiten und Räume zu bieten, bei denen wir Männer unsere Sorgen und Probleme untereinander besprechen und diskutieren können – oder wo wir einfach nur gemütlich beieinander sein und über „Gott und die Welt“  reden können.

 

Reinhard Deiß

Reinhard Deiß
Ich bin Jahrgang 1957, verheiratet und habe zwei erwachsene Söhne. Mein Wohnort ist Tübingen. Beruflich bin ich selbständig und leite eine Geschäftsstelle für die Deutsche Vermögensberatung in Kirchentellinsfurt. Seit vielen Jahren bin ich beim Thema Männer in unserer Kirche und anderweitig engagiert. Besonders am Herzen liegt mir die Verbindung von Beruf und Familie für Männer, das Thema Männergesundheit und die Ausgestaltung der Arbeitswelt (work-life-balance). Seit 2013 bin ich für die Männerarbeit Delegierter beim Bundesforum Männer in Berlin und dort Mitglied in der Fachgruppe Männer.

 

Wilfried Röcker

Wilfried Röcker
Von Beruf bin ich Pastor und derzeit Leiter des Bildungswerks der Evangelisch-methodistischen Kirche.
Als begeisterter Radler und gebürtiger Schwarzwälder liegt mir das Wohl unserer Umwelt sehr am Herzen.
Neben Anfragen für geistliche Themen, biete ich an dieser Stelle darum einen Abend zu den drei großen E's an: Erneuerbare Energien weiter ausbauen, Energie effizient nutzen und Energie einsparen. Vor allem der letzte Punkt ist ein heikler - weil er das Thema "Verzicht" anspricht - spannend!

 

Ingo Stauch

Ingo Stauch
Ich bin Jahrgang 1954, verheiratet und Vater von vier erwachsenen Kindern. Von Beruf bin ich Journalist und seit 2002 Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Diakoniewerk Martha-Maria. Seit 1987 bin ich Laienprediger und seit 1997 engagiere ich mich in weltanschaulich ungebundenen Männergesprächsgruppen. Als Distrikts-Beauftragter für die Männerarbeit im Nürnberger Distrikt möchte ich in erster Linie herausfinden, welche Unterstützung die Männergruppen sich von der Männerarbeit der Konferenz wünschen. Gern bin ich bereit, diese Gruppen auch zu besuchen. Und ich biete an, einmal einen Männerabend auf Bezirksebene zu gestalten und dabei von meinen Männergruppen-Erfahrungen zu berichten und mein Modell einer "Gesprächsgruppe für Männer" vorzustellen.

 

Armin Treftz

Armin Treftz
Von Beruf bin ich selbständiger Landschaftsgärtnermeister.
Die Mitarbeit in der Männerarbeit ist mir ein Anliegen, weil wir Männer auch Gefühle haben und diese bei der Arbeit und leider auch in den Gemeinden oft zu kurz kommen. Bei den Veranstaltungen der Männerarbeit wird da eine gewisse Erdung geboten. Männer unter sich können offen über Ihre Empfindungen reden. Das gibt Kraft und Durchhaltevermögen für das normale Leben, manchmal sogar Lösungen für Alltagsprobleme und dafür setze ich mich ein.

 

Peter Wahl

Peter Wahl
Von Beruf bin ich Diplom-Informatiker und derzeit in der Softwareentwicklung bei einem Automobilzulieferer tätig.
Vielleicht ist es ein Thema der Lebensmitte. Man(n) besinnt sich darauf, dass neben all den Rollen und Aufgaben, die man(n) so gut es geht ausfüllt, Beziehungen und Freundschaften einen wichtigen Platz im Leben haben sollen. Das war sicher der wichtigste Grund für mich, mir eine Männergruppe zu suchen. Eine Gruppe von Männern, die sich einmal im Monat trifft. Themenabende, gemeinsames Essen und das traditionelle Klosterwochenende im November bieten ein abwechslungsreiches und anregendes Programm. Und ich bin einfach ich - ein Mann unter Männern.
Dazu kommt mein Engagement in der Männerarbeit der EmK. Hier möchte ich mithelfen, auch anderen den Weg zu öffnen, weg vom Einzelkämpfer hin zum Austausch mit Männern - ins Gespräch zu kommen und im Gespräch zu sein.

 

Matthias Walter

Matthias Walter

Von Beruf bin ich Pastor und arbeite derzeit auf dem Gemeindebezirk Rutesheim bei Stuttgart. Im Nebenamt bin ich der Sekretär für Männerarbeit der Evangelisch-methodistischen Kirche in Süddeutschland (Süddeutsche Jährliche Konferenz).
Kommt man darauf zu sprechen, dass man sich in der „Männerarbeit engagiert“, erntet man – oft auch von Geschlechtsgenossen – ein mildes Lächeln. Ist das nötig? So wird gefragt.
Ja, es ist nötig, finde ich. Denn Männer haben Nachholbedarf in Sachen „Nabelschau“. Sie müssen noch stärker lernen, sich mit ihrem Mannsein, ihren Gefühlen, ihrem Lebensentwurf, ihren Rollenspielen zu beschäftigen und vor allem mit den Erwartungen, die an sie gerichtet werden. Und das sind nur ein paar Beispiele. Auch die Frage, ob es einen besonderen männlichen Zugang zum Glauben an Jesus Christus gibt, gehört dazu.

 

Die Männerarbeit ist Teil der Evangelisch-methodistischen Kirche

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